Die katholische Pfarrkirche
St. Simon und Judas Thaddäus
Otzenrath

 

 

 

Ein Haus voll Glorie schauet
weit über alle Land
aus ewgem Stein erbauet
von Gottes Meisterhand . . .

Die katholische Pfarrkirche im alten Otzenrath musste, wie der gesamte Ort, dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen. 

Der Geschichtskreis Otzenrath-Spenrath will die Erinnerung an diese im Rheinland einmalige und in ganz Deutschland ungewöhnliche Kirche erhalten. In Bildern von Gert Behr werden die Besonderheiten, aber auch der Abriss der Kirche wiedergegeben.

Otzenrath gehörte zum Erzbistum Köln und war Filialgemeinde der  Pfarre in Keyenberg. Die Kirche in Otzenrath war eine einfache Kapelle über deren erstes Entstehen keine Aufzeichnungen vorliegen. Sie wurde von Keyenberg aus von einem Geistlichen bedient. Die Otzenrather Rektoren hatten nur eingeschränkte Pfarrrechte. Wegen der weiten und schlechten Wege versuchten die Otzenrather Seelsorger ihre Abhängigkeit von Keyenberg zu lockern. Im Jahre 1775 beantragte Pfarrer Martin Nix, nach heftiger Konfrontation mit dem Keyenberger Pfarrer Claßen, die Loslösung von Keyenberg. Im Jahr 1778 wurde Otzenrath vom Kölner Erzbischof zur selbständigen Pfarrei erhoben.

Der unmittelbare Vorläuferbau der Otzenrather Kirche wurde vermutlich kurz nach 1660 errichtet. Diese Kirche hatte drei Schiffe, das mittlere war 5,50 Meter, die Seitenschiffe 4 Meter hoch. Der Chorraum hatte eine Höhe von 6 Metern. Die Schiffe waren 10 Meter lang. Die Kirche hatte einen Kirchturm und eine bescheidene Orgel. Es gab einen Vorgängerbau, über den es keine Aufzeichnungen gibt.

Im Dezember 1861 wurde der Gemeindepfarrer Sebastian Planker in sein Amt eingeführt. Weil die alte Kirche nicht ausreichend Platz für die Gemeinde bot und in schlechtem Bauzustand war, beschloss er einen Neubau.

1867 trafen in Keyenberg Pfarrer Sebastian Planker und Architekt Hugo Schneider zusammen. Schneider entwarf noch in Keyenberg die ersten Grundzeichnungen. Schneider plante ursprünglich einen Zentralkuppelbau ohne Mittelstütze. Es wären dafür aber sehr starke Widerlager nötig gewesen, für die Backsteine zu schwach waren. Für eine Kirche aus Hausteinen konnte die Gemeinde allerdings nicht die Mittel aufbringen. Es entstand Schneiders Idee für die im Rheinland einmalige Architektur mit einer Mittelstütze.

Die Art der Bauweise erlaubte kostengünstiges Ziegelmauerwerk und hatte außerdem den Vorteil, mit vielen Fenstern einen hellen Gemeinderaum zu ermöglichen.

Die Finanzierung des Kirchenbaus durch höhere Kirchensteuer für die Gemeinde, Kollekte in der gesamten Erzdiözese Köln, Hauskollekte in den Regierungsbezirken Aachen, Köln und Düsseldorf, reichte noch nicht aus. Erst nach der Spendenfreudigkeit vieler Otzenrather Bürger konnte am 12. April 1869 die Grundsteinlegung erfolgen.

Die für den Kirchenbau benötigten Ziegelsteine wurden auf einem neben der Kirche liegenden Grundstück gebrannt. Dieses Grundstück wurde von Benjamin Leuffen, dem Eigentümer des Kapitelshofes zur Verfügung gestellt. Von der Südseite erkennt man an der Kirche die abgetreppten Strebepfeiler mit ihren Granitabdeckungen besonders gut.

Blick auf die Seitenkapelle an der Südseite des Zentralraumes. Man erkennt hier deutlich die an den Bauteilen verschieden gemauerten Friese aus Backstein. Die Kirche ist nicht unterkellert und steht auf einem etwa 50 Zentimeter hohen Sockel aus dunklem Backstein, der mit einer Abfassung aus Granit abschließt. Die Strebepfeiler sind 2 Meter unterhalb des Bodens fundamentiert.

Die Nordseite mit der Marienkapelle und der Sakristei. Der Kamin wurde erst 1937 für den Einbau einer Heizanlage eingezogen. Die gesamte Kirche ist mit Schiefer gedeckt. Auf der Spitze des Zentralraumes, in 28 Metern Höhe, thront die Madonna.

Ansicht von der Nordwestseite mit Blick auf den Glockenturm, den Treppenturm, die Kapelle für die Pieta und einen der Seiteneingänge. Der Glockenturm besteht aus einem schmalen achtseitigen Zeltdach mit vier Ecktürmchen. Die Kapelle wurde als einziges Bauteil später angefügt und zwar um 1900 vom Kölner Architekten Hugo Sauer. Der Treppenturm hat eine Wendeltreppe, die sowohl zur Orgelempore als auch zum Glockenturm führt.
Die Westseite der Kirche mit dem Glockenturm. Über dem Hauptportal ist ein Dreipass angebracht, der mit der Oberkante fast bis zur im Innern gelegenen Orgelempore reicht. Die Einfassung des Dreipass und des Hauptportals besteht aus Tuffstein. Zwei Treppenstufen führen in die Kirche. Die Fenster werden durch einen gemauerten Überfangbogen optisch zusammengehalten.
An der Westseite befindet sich der Haupteingang mit einer Tür aus Eichenholz, die mit Kupferreliefs verkleidet ist. Diese Tür wurde nach einem Entwurf von Pfarrer Matthias Cremer mit christlichen und symbolhaften Motiven gestaltet. Der Türgriff ist in Form eines Fisches gestaltet, einem uralten Symbol der Christen.
Der Bildhauer Peter Naida führte die künstlerischen Arbeiten durch. Die Schreinerarbeiten wurden durch den Otzenrather Schreinermeister Anton Hibler ausgeführt.
In einem Sonntagsgottesdienst am 26. Juli 1987 wurde die Tür eingeweiht.
Den Dreipass füllt ein modern gestaltetes bleiverglastes Fenster, das ein auf der Spitze stehendes Schwert mit Strahlen in alle Richtungen zeigt.

An der Nordseite des Zentralraumes befindet sich das Ehrenmal für die Opfer beider Weltkriege. Das Ehrenmal wurde am 1.November 1951 von Dechant Franz Jansen eingeweiht. Unter dem alten renovierten Missionskreuz befinden sich zwei Marmortafeln mit den eingravierten Namen der Opfer unter den Worten:
Sie starben für uns - wir beten für sie.

Eine alte Aufnahme aus dem Jahr 1935 zeigt die Kirche aus nordwestlicher Sicht. An der Stelle des heutigen Ehrenmals für die Opfer beider Weltkriege steht das Missionskreuz. Auch die Seitentüren sind noch ohne Vordächer.

Der Zentralraum der Kirche mit seinem Schirmgewölbe auf der Mittelstütze. Der Zentalraum besitzt einen einer Elipse ähnlichen Grundriss. Die Ost-West-Achse ist 16,50 Meter lang, die Nord-Süd-Achse dagegen 18,30 Meter. Die Höhe des Zentralraumes beträgt ungefähr 12 Meter. Die tragende Säule besteht aus Granit (vgl. Dohmen, Kirchenbauten des Erftraumes, S.84) mit einem Durchmesser von 63 Zentimetern. Das Kapitel ist aus Sandstein gefertigt, der Sockel aus Basaltlava.

Der Chorraum im Osten hat ein Kreuzrippengewölbe. Der Fußboden ist gegenüber dem Gemeinderaum erhöht. Der Bodenbelag besteht erst seit 1984 aus rotbraunen Keramikplatten. Ursprünglich war die Kirche mit anthrazitfarbenen, grauen und weißen Fliesen ausgelegt. Unter den Bänken befand sich ein Holzboden.

Der Hochaltar ist ein Geschenk der Eheleute Leuffen. Er wurde nach einem Entwurf des Architekten Hugo Schneider im gotischen Stil gearbeitet und wurde am 28. Oktober 1870 geweiht. Die Höhe des reichverzierten Hochaltars beträgt 360 cm und seine Breite 290 cm. Das Bild rechts zeigt den Altar im Jahr 1934 mit der später entfernten Kommunionbank und den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fenstern.

Der Wandel des Chorraumes zeigen die obenstehenden Bilder. Der Hochaltar wurde im Zuge der Liturgiereform im Jahre 1962 aus der Kirche entfernt. Es wurde eine großzügige Treppenanlage erstellt und ein Zelebrationsaltar aus Marmor aufgestellt. Das ewige Licht wurde durch ein modern gestaltetes Licht ausgetauscht. Das Triumphkreuz fand vor dem mittleren Chorfenster einen neuen Platz. Dieses Triumphkreuz ist eine Arbeit des Bildhauers Schmiemann. Wenig später fand es wieder seinen alten Platz zwischen Altarraum und Gemeinderaum. Der alte Hochaltar kehrte nach aufwendiger Renovierung 1984 in die Kirche zurück. Dafür musste der Marmoraltar und die große Treppenanlage entfernt werden. Dabei fand man im Bauschutt einen Teil der von Hugo Schneider entworfenen, ursprünglich im Altarraum verlegten Fliesen. Sie wurden zu einem Band verlegt, das den Hochaltar und den neuen Zelebrationsaltar miteinander verbindet. Den Zelebrationsaltar schmücken die drei auf Kupfer gemalten Bilder die ehemals an der entfernten Kanzel angebracht waren.
 

Die Marienkapelle an der Nordseite des Zentralraums. Der Altar wurde 1870 aus Trierer Sandstein von Wilhelm Odenthal angefertigt. Der Entwurf stammt von Hugo Schneider. Auf dem Altar steht die sogenannte Otzenrather Madonna. Es ist eine 99 cm hohe Holzskulptur, die die Gottesmutter mit dem Jesusknaben im Arm darstellt. Die Skulptur ist eine Arbeit aus dem 18. Jahrhundert vom Niederrhein. Wahrscheinlich stammt sie aus dem Vorgängerbau. Sie kehrte 1967, nachdem sie auf einer Auktion erworben wurde, zurück nach Otzenrath.

 

Der Katharinenaltar an der Südseite des Gemeinderaums. Er wurde ebenfalls nach einem Entwurf von Hugo Schneider von Andreas Völker gefertigt. Erst 1972 wurde der Katharinenaltar ohne besondere öffentliche Aufmerksamkeit in St.-Josefs-Altar umbenannt. Die St.-Josef-Statue ist eine Anfertigung aus Holz von 1973. Die Höhe der Statue beträgt 103 cm. In der linken Hand befindet sich ein Dreieck, in der rechten Hand ein Modell der Otzenrather Pfarrkirche. Die Fenster der Kapelle wurden, wie alle Fenster der Kirche, 1943 durch englische Bombenangriffe schwer beschädigt. Nachdem sie notdürftig repariert waren, wurden sie 1945 durch amerikanische Artillerieangriffe vollständig zerstört. Anfang der 1950er Jahre erfolgte die Neuverglasung mit abstrakten Motiven.

Blick auf die Eingangsseite im Westen der Kirche. Auf zwei Granitstützen ruht die Balkendecke der Orgelempore. Licht erhält die Orgelempore durch eine dreiteilige Fenstergruppe. In diesem Bild wird deutlich, dass der Gemeinderaum durch die vielen Fenster sehr hell wirkt.

Die erste Orgel wurde von Gutsbesitzer Jakob Bäumges aus Spenrath gestiftet und von Johann Müller aus Viersen gebaut. Sie stand mittig auf der Orgelempore. Im Jahr 1910 wurde sie umgebaut und zu beiden Seiten der Empore aufgestellt. So erhielt man mehr Licht durch die Fenster und Platz für den Kirchenchor. Im März 1960 wurde eine moderne neue Orgel durch den Orgelbauer K.Bach aus Aachen errichtet. Die Orgel besitzt 18 Register, zwei Manuale, ein Pedal und 1178 Orgelpfeifen.

Die Taufkapelle auf der Nordseite des Eingangsbereichs. Das Fußbodenniveau der Taufkapelle liegt etwas tiefer als der  Eingangsbereich. Drei spitzbogige Fenster geben Tageslicht. Das Taufbecken aus dunklem Stein ruht auf einem Sockel. Bedeckt wird das Taufbecken durch einen mehrfach gewölbten Messingdeckel. Das filigrane Gitter  der Taufkapelle stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.

Die Kapelle mit der Pieta auf der Südseite des Eingangsbereichs. Diese Kapelle wurde erst um 1900 angebaut. Diese Kapelle ist mit einer eindrucksvollen Pieta ausgestattet. Sie wurde 1873 durch den Bildhauer Nicolas Elscheidt aus Köln angefertigt. Der Entwurf stammte von Kaplan Matthias Goebbels, der auch die frühere Ausmalung der Kirche veranlasste. Die Pieta stand bis zur Erbauung dieser Kapelle zwischen dem Chor und dem Katharinenaltar. Die Pieta bildete den Ausgleich zur Kanzel, die zwischen dem Chor und dem Marienaltar errichtet war.

Die Entwidmung der Kirche

Die Entwidmung, am 18. Juni 2006

Weil der Platz in der Kirche nicht für alle Besucher der Entwidmung reichte, nahmen viele mit dieser Kirche verbundene Menschen auf dem Schulhof an der Eröffnung der Zeremonie teil ...

 

... während eine sehr wehmütige Gemeinde die weitere Entwidmung in der Kirche verfolgte. 

Nach der Entwidmung wurden Monstranz, Ziborium mit konsekrierten Hostien, hl. Schrift und Reliquien in feierlicher Prozession in die Pfarrkirche nach Hochneukirch gebracht. Erste Station war die Kapelle in Holz, die ebenfalls dem Braunkohletagebau weichen muss.

In der Pfarrkirche Hochneukirch fanden die liturgischen Geräte bis zur Errichtung der neuen Kirche am Umsiedlungsstandort ihren Platz.

Zurück bleibt das Kirchengebäude, dass nun formal keine Kirche mehr ist. Nur noch wenige Gebäude stehen im Dorfkern. Rings um die beiden Kirchen und dem Haus Leuffen sind fast alle Häuser entfernt.

Die Glocken, das Turmkreuz und die Madonna werden für die Kirche im Umsiedlungsstandort abmontiert

Am 20. April 2006 werden die 3 Glocken aus dem Glockenturm entfernt. Bei der Erbauung der Kirche am 10. April 1870 wurden die ersten Glocken von Pfarrer Sebastian Planker geweiht. Bereits diese Glocken hatten die Töne "a, h, cis". Im August 1917 mussten die beiden größeren Glocken für Rüstungszwecke abgegeben werden. Erst 1922 gelang es zwei neue Glocken zu beschaffen. Auch diese beiden Glocken mussten 1942, im Zweiten Weltkrieg, wieder abgegeben werden. Erst 1954 konnte ein neues Glockenpaar geweiht werden.  Auch die neuen Glocken haben die Töne "a, h, cis" wie die ersten Glocken. Die Glocken erklingen, nach Überarbeitung, im Glockenturm der neuen Kirche im Umsiedlungsstandort.

Von der Spitze des Glockenturms wurde am 20. April 2006 das schmiedeeiserne Turmkreuz entfernt.  Auf der Spitze befindet sich der für katholische Kirchen typische Hahn. Kreuz und Hahn sind restauriert worden und stehen jetzt auf dem Glockenturm der neuen Kirche im Umsiedlungsstandort.

Von der Spitze des Oktogons wurde ebenfalls am 20. April 2006 die Madonna entfernt. Die Marienstatue hat eine Höhe von ca. 170 cm. Auf dem linken Arm trägt sie den Jesusknaben, in der rechten Hand hält sie ein Zepter. Die Muttergottes ist in einen weich fließenden Mantel gehüllt. Das Gewand zeigt ausgeprägte Schlüsselfalten. Ihr zartes Gesicht wird von einer Fülle welligen Haares gerahmt. Die Krone zeigt stilisierte Lilien. Das Jesuskind hält in seiner linken Hand eine Kugel, die die Welt symbolisiert.
Die Statue wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Es fiel den Dorfbewohnern zunächst nicht auf. Erst als sie sich stark neigte und herunterzufallen drohte, wurde sie 1974 abgenommen und in Eigenleistung restauriert. Die Kugel, auf der die Statue stand war nicht mehr zu retten. Man entschloss sich, ein kugelähnliches Gebilde aus zwei mit der Basis gegeneinander gesetzten achteckigen Pyramidenstümpfen zu erstellen und dieses mit Polyestermasse auszuschäumen. Die Statue selbst war ein bleiummantelter Holzkern, der morsch geworden war. Dieser Holzkern wurde behutsam aus der Hülle entfernt und diese ebenfalls mit Polyestermasse ausgeschäumt. Danach wurde die Statue wieder an ihrem alten Platz aufgestellt. Sie soll jetzt die Mittelsäule, die nach dem Abriss der Kirche auf den Kirchplatz am Umsiedlungsstandort aufgestellt wird, zieren.

Die alte Bemalung

In der ausgeräumten Kirche legten Restauratoren Wandmalereien aus dem 19. Jahrhundert frei. Kaplan Matthias Goebbels hatte im Juli 1873 mit dieser eindrucksvollen bunten Ausmalung begonnen. Der der Chordekoration grundlegende Gedanke war, dass die Kirche nicht nur Bethaus sondern vor allem Opferstätte ist. Es sollte die Idee des christlichen Opfers zur Darstellung gelangen. Demnach sind die beiden Wandflächen des Chors mit Bildern der blutigen und unblutigen Opfer geziert worden. Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts ist auf Wunsch der Gemeinde die Malerei überstrichen worden. Vorher sind die farbigen Malereien ziemlich gründlich abgewaschen oder abgebeizt worden. Jedoch widerstanden Ölfarbe und Blattgold zum Glück. Durch spätere Renovierung mit einem Kunstharzanstrich, der keine Feuchtigkeit durchließ, entstanden zusätzlich Putzschäden. Trotzdem sind die Dimensionen noch eindrucksvoll zu erkennen.

Die Mittelsäule wird eingeschalt

Die charakteristische Mittelsäule aus Granit wurde mit einer Schutzschalung versehen. Nach dem Abriss der Kirche wird sie auf dem Kirchplatz der neuen Kirche am Umsiedlungsstandort als Erinnerung an die einmalige alte Otzenrather Kirche aufgestellt.

Der Abriss

Am 7. März 2007 steht die Otzenrather Kirche noch inmitten von teilzerstörten Gebäuden. Links sieht man Schutt aus der ehemaligen Grundschule.

Ein letztes Mal scheint die Sonne auf die Kirche, die morgen dem Abriss geweiht ist.

Am 8. März 2007 beginnen die Bagger mit dem Abriss der Kirche.

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Am 12. März 2007 ist die Kirche niedergelegt. Im Abendrot steht nur noch die eingeschalte Mittelsäule der ehemals stolzen Kirche.